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Das Haus „Zum Schwan“ gehört zu einer Gruppe von Bürgerhäusern, deren Erbauungszeit bis zum ausgehenden 15. Jahrhundert zurückreicht.

Vermutlich um ca. 1530 erbaut, wurde das staatliche Fachwerkhaus im Großbrand von 1554 beschädigt, war aber 1555 schon wieder in altem Glanz hergestellt. Das kleine Fleckchen vor dem Schwan nannte man „Freudenplan“. Es war einer von zwei öffentlichen Tanzplätzen in der Stadt. Über die Anfänge der Gastronomiegeschichte des Hauses fehlt bis heute eine urkundliche festgestellte Basis. Sehr häufig fand der Gasthof neue Besitzer, womit sich aber nicht immer der Name der Einrichtung änderte. Bekannt sind die Bezeichnungen wie, „Zu den drei Schwänen“, „Zur weißen Gans“ oder „Zur weißen Taube“. Viele Gastwirte betrieben neben der Gaststätte und Herberge noch ein anderes Gewerbe, wie Kammaacherrei, Kramladen, Metzgergeschäft oder Weinhandlung.

Um 1920 bot der „Schwan“ gute Übernachtungsmöglichkeiten mit 20 Fremdzimmern an. 1934 fand die lange Gastwirtschaftstradition ein jähes Ende. Danach hatte für kurze Zeit eine Leihbibliothek hier ihr Domizil und bis 1985 eine Drogerie. Es folgten 3 Jahre umfangreiche Renovierungen und 1988 erstrahlte das neue Weinlokal „Zum Schwan“ im neuen Glanz.

Seit März 2014 trägt das Lokal den Namen „Restaurant Schwan“

Guten Appetit und auf ein baldiges Wiedersehen!

Ihr Steffen Töpfer